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MIETwohnungen in Dresden - MICKTEN

MICKTEN HEUTE

Historie & Geschichte

Mickten wurde 1378 erstmals urkundlich als Migtin erwähnt. Der Name bedeutet im Altsorbischen „Leute eines Mikota“. Mikota war der Name des elbslawischen Lokators in Mickten und er wurde in den Jahrzehnten um 1200 durch die deutsche Grundherrschaft mit dem Aufbau des Rundlings Migtin beauftragt. Altmickten ist ein zum Platzdorf erweiterter Rundling mit einer schmalen Öffnung in Richtung Elbe. Hier steht der historische Gasthof Lindengarten, der glücklicherweise nach längerer Schließung wiedereröffnet wurde. Nur etwa 120 m entfernt liegt Altübigau. Dazwischen befand sich bis ins 16. Jahrhundert die Siedlung Bortzschen, die als Wüstung zu Mickten fiel. Das erste Haus außerhalb des alten Dorfkerns entstand 1804 an der Leipziger Straße. Um die Jahrhundertwende wurde dort das bekannte Ballhaus Watzke eröffnet. Seit den 1920er-Jahren ist der einst zusammenhängende Ort durch den Bau der Flutrinne kaum noch als Einheit erkennbar – die Siedlung wirkt heute stark zerschnitten. Die Eingemeindung Micktens nach Dresden erfolgte 1903. Zum Bildsiegel (Ortssiegel): Es zeigt u. a. Anker, Merkurstab, Weinlaub und Ähre. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde stattdessen ein Pflugschar abgebildet, der mit zwei über Kreuz gelegten Zweigen und kleinen Blümchen verziert war.

Mickten, dieser charmante Stadtteil im Nordwesten Dresdens, birgt gleich mehrere besonders beliebte Ecken, die je nach Lebensstil unterschiedlich punkten. Am meisten geschätzt wird der historische Kern um Altmickten: Hier, rund um den alten Rundling, die Leipziger Straße, das legendäre Ballhaus Watzke und den wiedereröffneten Gasthof Lindengarten, spürt man noch den dörflichen Charme vergangener Zeiten. Es fühlt sich an wie ein kleines, ruhiges Dorf mitten in der Großstadt – idyllisch, beschaulich und doch erstaunlich zentral. Die unmittelbare Nähe zur Elbe und zum beliebten Elberadweg macht diesen Bereich zu einem echten Highlight: Spaziergänge am Wasser, frische Luft und ein Gefühl von Weite sind hier Alltag. Direkt elbnah, entlang der Flussufer und des Radwegs – etwa in Teilen der Leipziger Straße, den Straßen Richtung Übigau oder entlang der Flutrinne – liegt eine der begehrtesten Lagen Dresdens überhaupt. Wer in Mickten direkt am Elbeufer wohnt, genießt Spazierwege, Natur pur und eine entspannte, fast meditative Atmosphäre. Viele Bewohner schwärmen genau davon: ruhig und grün, aber keineswegs ab vom Schuss – die Straßenbahn und Busse bringen einen schnell in die Neustadt oder ins Stadtzentrum. Für den praktischen Alltag besonders gefragt ist der Bereich rund um den alten Straßenbahnhof Mickten und die nahen Einkaufsstraßen wie die Altpieschener Straße oder die Umgebung des ehemaligen Depots. Hier pulsiert das tägliche Leben: kleine Läden, Supermärkte, gemütliche Cafés und nur einen Katzensprung entfernt der große Elbepark mit Kaufland, MediaMarkt, Kino und vielem mehr. Mickten wird daher oft als familienfreundlich und alltagstauglich gelobt – alles ist fußläufig oder mit dem Rad erreichbar. Wer moderne Annehmlichkeiten sucht, schaut ins Neubaugebiet „An der Flutrinne“, das seit den 1990er-Jahren entstanden ist. Hier finden sich zeitgemäße Wohnungen und Häuser mit guter Ausstattung, Balkonen, oft Parkplätzen – ideal für alle, die Neubau bevorzugen. Der kleine Nachteil: Die Flutrinne trennt diesen Bereich etwas vom Rest des Viertels. Zusammengefasst ziehen vor allem zwei Pole die meisten Menschen an: die ruhige, elbnah-historische Seite mit ihrem unverwechselbaren Flair und die praktisch-zentrale Seite nahe Elbepark und ÖPNV. Mickten bleibt ein echter Geheimtipp – solide, unterschätzt, mit günstigeren Preisen als in den Nobelvierteln wie Loschwitz oder Blasewitz, aber mit enorm hoher Lebensqualität dank Elbe, Grün und bester Infrastruktur.

MIETWOHNUNGEN MICKTEN

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